Was nicht einmal Word ordentlich kann, ist, Stilvorlagen Kurzbefehle zuzuweisen. Für das flüssige Arbeiten mit der Tastatur ist diese Möglichkeit aber zwingend notwendig. Ich helfe mir in Word immer mit Umwegen über das Formatvorlagenmenü (so heißen die Stile in Word), aber so richtig praktisch ist das nicht.
In Pages können Sie bis zu acht Stile den Funktionstasten 1-8 zuweisen. Das sollte für die meisten Fälle genügen.
Zum Einrichten des Kurzbefehls brauchen Sie allerdings noch einmal die Maus.
Blenden Sie die Absatzstile ein. Wählen Sie dazu »Darstellung« > »Stile einblenden« ⌘-⇧-T oder klicken Sie auf das Absatzzeichen in der Formatierungsleiste (¶).
Fahren Sie mit der Maus über den Stil, den Sie bearbeiten möchten und klicken Sie auf das kleine Dreieck, um das Kontextmenü zu öffnen.
Wählen Sie »Kurzbefehl« und dann die Funktionstaste Ihrer Wahl.
Unser (naheliegender) Tipp: Vergeben Sie die Kürzel nach Ihrer Struktur, also »F1« für »Überschrift 1«, »F2« für »Überschrift 3«, bis »F5« für »Text«.
Hinweis: Sollten die Kürzel nicht funktionieren, ändern Sie in den »Systemeinstellungen« unter »Tastatur & Maus« die Einstellung »Die Tasten F1, F2 usw als Standard-Funktionstasten verwenden«.
Bei iTunes gibt es tolle Spielfilme zu leihen und zu kaufen. Allerdings nur, wenn Sie ein US-Kundenkonto und eine Adresse in den USA haben.
Bevor Sie jetzt überlegen, welche Tante in Amerika so nett sein könnte, Ihnen ihre persönlichen Daten zu überlassen, legen Sie sich einfach selbst eines an.
Dazu benötigen Sie nur zwei Dinge:
einen Gutschein für den US-Store: den können Sie bei ebay kaufen. Suchen Sie einfach nach “iTunes” und “Gift Certificate”. Oder kostenlos beim Gutscheineblog holen.
eine Adresse in den USA: die finden Sie in den Yellow Pages. Mein Tipp: Nehmen Sie eine Hoteladresse. Dort könnten Sie ja theoretisch wohnen.
Jetzt müssen Sie nichts weiter tun, als in iTunes in den US-Store zu wechseln, und einen Gutschein einzulösen. Suchen Sie dazu in der rechten Spalte nach nach “Redeem”.
Hier sind zwei Links, die erklären, wie Sie genau vorgehen müssen, um die Registrierung zu “überlisten”.
Das letzte Jahr war bestimmt das Jahr der GTD-Anwendungen. An andereren Stellen hier und hier und hier berichtete ich schon von dem einen oder anderen Tool.
Wovon ich nicht berichtet habe, war der Aufwand, den jedes Tool bei der Einarbeitung fordert und vom Aufwand, der jedes Mal beim Wechsel von einem System zum anderen nötig ist.
Kurz und gut: Ich hatte die ganze Software satt.
Ich wollte gerade zu meinem bewährten System zurückkehren, mit dem ich erfolgreich gearbeitet hatte und das ich in Mac Professionell beschrieben hatte, da kam ein wunderbares Tool, dass ich nicht genug loben kann: TaskPaper.
TaskPaper braucht keine Datenbank, keine Seitenbalken und keine 50 Menübefehle. Das Tool nutzt einfache Textdateien und versieht sie mit Intelligenz.
Ich habe damit ganz schnell mein altes System nachbauen können, die Funktionen dazubekommen, die ich mir gewünscht habe und andere, an die ich nicht zu denken wagte.
Mehr dazu und ein Vergleich einiger Systeme demnächst hier.